Es braut sich ein Sturm zusammen, der Millionen Bürgern in Deutschland den Atem rauben dürfte – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wer dachte, die Preisspirale im Supermarkt oder an der Tankstelle sei das Ende der Fahnenstange, hat die Rechnung ohne die Pläne von Union und SPD gemacht. Ein neuer „Supergau für Raucher“ steht bevor: Die Tabaksteuer soll massiv erhöht werden, und im Raum steht eine Preissteigerung von bis zu 2 Euro pro Schachtel.
Der Staat braucht Geld – die Raucher sollen zahlen
Die Argumentation aus Berlin klingt vertraut: Es geht offiziell um die Gesundheit. „Tabakkonsum kostet Deutschland jedes Jahr rund 131.000 Menschenleben“, zitiert Finanz-Experte „Oli investiert“ in seiner scharfen Analyse den CDU-Politiker und Virologen Hendrik Streeck. Dieser fordert höhere Steuern, um die immensen Kosten für das Gesundheitssystem zu decken. Doch wer zwischen den Zeilen liest und eins und eins zusammenzählt, erkennt schnell ein anderes Muster.

Kritiker werfen der Regierung vor, unter dem Deckmantel der Gesundheitsvorsorge schlichtweg Kasse machen zu wollen. „Das ist ein Raubzug“, so die deutliche Meinung vieler Beobachter. Denn Fakt ist: Eine Abhängigkeit lässt sich nicht einfach wegsteuern. Wer süchtig ist, raucht weiter – er hat am Ende des Monats nur weniger Geld für andere Dinge übrig. Das Argument, man wolle den Konsum steuern, wirkt angesichts der Realität wie blanker Hohn.
Die große Doppelmoral: Cannabis rein, Tabak raus?
Besonders sauer stößt vielen Bürgern die offensichtliche Doppelmoral der aktuellen Politik auf. Auf der einen Seite wird Cannabis teillegalisiert und salonfähig gemacht – eine Droge, deren gesundheitliche Folgen ebenfalls umstritten sind. Auf der anderen Seite wird der Tabakkonsument verteufelt und finanziell ausgeblutet. „Wer glaubt denn diesen Schwachsinn?“, fragt Oli in seinem Video provokant. Es wirkt grotesk: Kiffen ist das neue „Cool“, Rauchen das neue „Böse“, das man bis zur finanziellen Erschöpfung besteuern darf.
Das Milliarden-Loch der Krankenkassen: Wer ist schuld?
Ein zentraler Punkt der Debatte ist die finanzielle Schieflage der gesetzlichen Krankenkassen. Angeblich fehlen Milliarden, die nun über die Tabaksteuer hereingeholt werden sollen. Doch woher kommen diese Defizite wirklich? Kritische Stimmen wagen es, Fragen zu stellen, die in Berlin ungern gehört werden: Liegt es vielleicht daran, dass das System massiv belastet wird durch Leistungen für Personen, die nie in dieses System eingezahlt haben? Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen allein auf die Raucher abzuwälzen, erscheint vielen als billige Ausrede, um von strukturellen Fehlentscheidungen und einer gescheiterten Migrations- und Sozialpolitik abzulenken.

Der Staat kassiert kräftig mit
Ein Blick auf die Zusammensetzung des Zigarettenpreises ist entlarvend. Schon jetzt besteht der Großteil des Preises aus Steuern. Tabaksteuer und Mehrwertsteuer machen den Löwenanteil aus – Hersteller und Handel bekommen nur einen Bruchteil. „Der Staat verdient hier den riesengroßen Batzen“, analysiert Oli. Bei einer Premium-Zigarette für 38 Cent pro Stück greift der Staat bereits heute rund 26 Cent ab. Das ist eine Gewinnmarge, von der jedes Unternehmen nur träumen kann. Die geplante Erhöhung würde dieses Verhältnis noch weiter zugunsten des Finanzministers verschieben. Der Raucher finanziert also nicht nur seine eigene Sucht, sondern in erheblichem Maße den Staatshaushalt.
Mehrwertsteuer runter bei Medikamenten? Ein Feigenblatt.
Um die bittere Pille der Tabaksteuererhöhung zu versüßen, bringen Politiker wie der CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Medikamente von 19 auf 7 Prozent ins Spiel. Klingt gut? Vielleicht. Aber Kritiker fordern mehr: Warum werden lebensnotwendige Dinge wie Medikamente und Lebensmittel überhaupt besteuert? Eine komplette Streichung der Mehrwertsteuer auf diese Güter wäre eine echte Entlastung. Stattdessen wird eine Steuererhöhung (Tabak) mit einer möglichen, viel kleineren Steuersenkung (Medikamente) verrechnet – ein klassisches Nullsummenspiel zulasten der Bürger.

Milliarden für die Welt, Cent-Fuchserei für die Bürger
Die Wut vieler Menschen speist sich auch aus dem Kontrast zu anderen Ausgabenposten. Während man dem deutschen Steuerzahler tiefer in die Tasche greift, fließen weiterhin Milliarden in die Entwicklungshilfe – 35 Milliarden Euro, um genau zu sein. Geld, das oft als „Kredite“ deklariert, aber selten vollständig zurückgezahlt wird. „Das darf so nicht weitergehen“, lautet das Fazit vieler, die sich das tägliche Leben kaum noch leisten können. Die geplante Tabaksteuererhöhung ist für sie der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Es ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern eine Frage der Gerechtigkeit.
Fazit: Abkassieren statt Problemlösen
Die geplante Erhöhung der Tabaksteuer um bis zu 2 Euro pro Packung ist mehr als eine gesundheitspolitische Maßnahme. Sie ist ein Symbol für eine Politik, die Löcher im Haushalt stopft, indem sie Minderheiten zur Kasse bittet, während sie an den großen Stellschrauben der Ausgabenpolitik – von Entwicklungshilfe bis zu den Kosten der Migration – nicht drehen will. Für die Raucher in Deutschland brechen harte Zeiten an. Aber der Unmut wächst, und er könnte sich an der Wahlurne entladen.